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Ein harmonisches, technologisches System
Das von Kraftheber, Hydraulikanlage und Zapfwelle gebildete, integrierte System [A] ermöglicht den Einsatz von zahlreichen, auch überdimensionierten, frontalen und heckseitigen Anbaugeräten für den TTR.
Kompakter Kraftheber mit vertikal angeordneten Zylindern. Hebekraft und -position sind elektronisch steuerbar. 3-Punkt-Schnellkupplung mit eigener Pumpe und Hydraulikanlage. Der hintere, vollautomatisch gesteuerte Kraftheber mit 3-Punkt-Kupplung und hydraulischer KE- Aufhängung bietet die Möglichkeit, einen Teil des Gerätegewichts auf die Hinterachse zu verlagern. Das trägt weitgehend zur guten Bodenhaftung und Stabilität der Maschine bei, die extreme Steillagen in höchster Sicherheit bewältigen kann.
Durch die elektrohydraulische Betätigung der senkrechten Zugstange und des Oberlenkers* [C] können die Geräte leicht und rasch vom Fahrersitz eingestellt werden, während die Slider-Kupplung* [D], eine Anhängerkupplung mit senkrechter Schnellverstellung, die Anbauhöhe des gezogenen Geräts optimieren lässt.
Der vordere Kraftheber [B] optimiert die Arbeit bei kombiniertem Einsatz. Z. B.: hinteres Mäh- und Konditionierwerk und vorderer Heurechen (Heuen), vorderer Schneeschild mit hinterem Salz/Sandstreuer (Winterdienst). Die vorderen Schnellanschlüsse können leicht in Ruhestellung gebracht werden, um die Anbaugeräte direkt am Fahrzeugrahmen anzuschließen.
Die vordere Zapfwelle* [B] (1000 U/min) mit elektrohydraulischer Stufenkupplung und Sicherheitsschalter erfordert keinerlei Wartung.
Alle Traktoren der Serie Ergit sind für den späteren Einsatz des Krafthebers und der vorderen Zapfwelle vorgerüstet.
Die hydraulische Anlage der "Gruppe Zwei" ist unabhängig von der der "Gruppe 1", welche die Servolenkung und die elektrohydraulischen Steuerungen steuert.
Die Basisanlage umfasst 3 doppeltwirkende Verteilerventile, die elektrohydraulischüber den Joystick an der rechten Armlehne des Bedienersitzes gesteuert werden [E]. In derselben Position befindet sich auch die Steuerung des Krafthebers. Bei Umkehrung der Fahrtrichtung durch das RGS™-System bleibt seine Position unverändert. Die Standard-Basiskonfiguration setzt sich somit aus 6 hinteren Steckkupplungen zusammen [G].
Die Hydraulikkupplungen können auch unter Druck an- und abgeschlossen werden, da sie mit einer inneren Dekompressionskammer ausgestattet sind. Die Kupplungen sind vom Typ "push-pull" mit Reißschutzsystem. Sie können somit abgeschlossen werden, ohne die damit verbundenen Hydraulikschläuche zu beschädigen.
DIE VORTEILE
• Keine Interferenz mit der Hydraulikanlage der Gruppe Eins
• Leichtes Einsetzen der Hydraulikanschlüsse
• Konstante Geschwindigkeit der Hydraulikmotoren
• Ergonomische Bedienung, die bei Änderung der Fahrtrichtung unverändert
bleibt
Das elektrisch gesteuerte, vordere Hydraulik-Set* [F] wird von einem einfach wirkenden Verteilerventil mit Mengenregler der Förderleistung, einem Anschluss für druckfreien Ölrückfluss und zwei doppeltwirkenden Verteilerventilen gebildet.
Diese Anlage wird für den Einsatz mit dem Heurechen, dem Schneeschild, der Bürste, usw. verwendet.
Es sind zahlreiche Konfigurationen mit bis zu 10 hydraulischen Schnellanschlüssen [H] möglich.
Die vollständig unabhängige Zapfwelle des TTR [I] ist mit zwei Geschwindigkeitsstufen erhältlich: 540 U/min, 540E (750 U/min).
Als Serienausstattung ist die mit dem Getriebe synchronisierte Zapfwelle erhältlich, die bei der Fahrt zugeschaltet werden kann, um mit dem Triebachsanhänger kritische Stellen zu überwinden.
Der Zapfwellenstummel ist vom Typ ASAE 1 3/8 und für alle Geschwindigkeiten gleich.
DIE VORTEILE
• Besonderes Zapfwellenprofil = leichteres Anschließen der Kardanwelle
• Geschwindigkeit 540E (750 U/min) = beachtliche Kraftstoffeinsparung
• Synchronisierte und bei Fahrt zuschaltbare Zapfwelle = ideal für den
Einsatz von motorisierten Anhängern und anderen Anbaugeräten
Die Zapfwelle hat eine elektrohydraulische Stufenkupplung [M] mit Sicherheitsschalter, um die zufällige Betätigung und das Anlassen des Motors bei angeschlossener Zapfwelle zu vermeiden. Sie besteht aus neun gesinterten Scheiben im Ölbad und erfordert keine Wartung.
DIE VORTEILE
• Stoßfreies Einrücken der Kupplung
• Geringere Belastung der Zapfwelle
• Kein Kraftaufwand für den Bediener
• Verringerung der Betriebskosten
Die elektrohydraulische Steuerung der Differentialsperre [N] wirkt auf die Hinterachse oder auf beide Achsen: Bei Zuschalten der hinteren Sperre wird gefährliches Durchdrehen der Räder vermieden, wobei die Lenkung jedoch frei bleibt; bei gleichzeitigem Zuschalten der Differentiale wird die maximale Zugkraft erhalten.
Die elektrohydraulisch gesteuerte Trennung des Vorderradantriebs [O] reduziert den Wendekreis, ohne den Boden zu beschädigen und kann vorteilhaft auch bei Straßenfahrten eingesetzt werden. Dadurch wird der Reifenverschleiß und der Kraftstoffverbrauch verringert und das Lenksystem weniger belastet. Auch bei getrenntem Vorderradantrieb bleibt das integrale Allrad-Bremssystem erhalten.